Blütenschäden durch Hemerocallis-Gallmücke

| Autor: Verena | Kategorie: Sommer 

Die Taglilien, die wir Ihnen hier bereits als Staude des Jahres 2018 vorgestellt hatten, wird vor allem aufgrund ihrer Robustheit als beliebte Gartenbewohnerin und Beetverschönerin geschätzt. Doch auch die Hemerocallis-Gallmücke ist von der Staude angetan. Woran Sie erkennen, dass die Knospen Ihrer Taglilien von Gallmücken befallen sind, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

So sollten gesunde Hemerocallis-Knospen aussehen: länglich und von schlankem Wuchs

Taglilien (Hemerocallis) blühen prachtvoll und sind langlebige Liliengewächse. Wie der Name schon vermuten lässt, blüht die Einzelblüte der Hemerocallis nur einen Tag lang. Täglich bildet die schöne Staude neue Knospen aus und diese Knospen haben einen Feind: die Taglilien - Gallmücke (Contarinia quinquenotata). Sie ist die Ursache für aufgeschwollene Knospen, die verfaulen, bevor sie überhaupt aufgeblüht sind. Im Gegensatz zu den länglichen, gesunden Knospen, sind von der Taglilien-Gallmücke befallene Knospen eher rundlich. Öffnet man eine Knospe, die von der Gallmücke befallen ist, so wimmelt es darin von vielen winzig kleinen Maden. Sie schädigt die Substanz der Blütenknospe, so dass diese abstirbt.

Eine befallene Knospe schwillt an und zeigt kein Längenwachstum mehr

Sie sollten ab Beginn der Hemerocallis – Blüte die Knospen regelmäßig kontrollieren und verdickte Knospen einsammeln und über den Restmüll (nicht auf den Kompost!) entsorgen. Ein Spritzmittel gibt es nicht. Nur durch konsequentes Ausbrechen der Knospen kann verhindert werden, dass sich die Gallmücken über die Jahre exponentiell vermehren und zum Totalausfall der Hemerocallis – Blüten führen.

Beim Aufbrechen einer befallenen Knospe, sind die Larven der Hemerocallis-Gallmücke deutlich zu erkennen

Schlagwörter: Hemerocallis, Gallmücke, Contarinia quinquenotata, Taglilie, Schädling

 

Kommentare